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Historischer Hintergrund Wikinger

Wikinger nannte man in Skandinavien die Männer, die von ihrer Heimat aus mit ihren Schiffen zu Beutezügen, Ruhm und Abenteuer aufbrachen und dann wieder zu ihren Wohnsitzen zurückkehrten. Ihre überlegene Schiffsbautechnologie ermöglichte es ihnen auch überraschende Plünderungszüge an weit entfernten Küsten, weshalb die Wikinger zu ihrer Zeit sehr gefürchtet waren. Diese gewalttätige und räuberische Seite der Wikinger ist am bekanntesten.
Die meisten Wikinger lebten jedoch als friedliche Bauern auf ihren Höfen in der Heimat oder aber in neu besiedelten Gebieten. Die Wikinger trieben regen Handel zwischen dem Rheinland im Westen und Russland im Osten. Wikingische Auswanderer gründeten neue Siedlungen in Irland, Russland, Frankreich, England, auf Island und den nordatlantischen Inseln. Um 1000 n. Chr. gelangten skandinavische Entdecker – 500 Jahre vor Kolumbus – von Grönland aus an die Küste des bis dahin unbekannten Amerika.
Der Anfang der Wikingerzeit wird in aller Regel anhand von zwei Ereignissen in den Zeitraum von 800 n. Chr. datiert: Die Plünderung des Klosters Lindisfarne in Nordengland im Jahre 793 n. Chr. und der Zusammenstösse zwischen Karl dem Grossen und dem dänischen König Godfred in Friesland und Schleswig im Zeitraum 800 bis 810 n. Chr..
Das Ende der Wikingerzeit wird häufig mit dem schicksalhaften Jahr 1066 angegeben, als ein Wikingerheer bei Stamford Bridge eine Schlacht gegen die Engländer verlor und der normannische Herzog Wilhelm England nach der Schlacht bei Hastings eroberte.

Quellen:
Hildegard Elsner, Die Wikinger, Tessloff Verlag, Nürnberg
Moesgard Museum, Aros-das Arhus der Wikinger, Moesgard Museum Dänemark


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